Die neue 6. Ausgabe von rescriptum ist da!

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, liebe Leser,

in unserer aktuellen 6. Ausgabe stellen wir uns der kontrovers geführten Debatte um das Für und Wider der Schiedsgerichtsbarkeit als Alternative zu staatlichen Gerichten.

Dabei nehmen wir unterschiedlichen Aspekte der Thematik in den Blick.

So dürfen wir zur Diskussion um die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit einen Gastbeitrag von Honorarprofessor und Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Sachs präsentieren. Unser Schwerpunktaufsatz beschäftigt sich mit der wichtigen Problematik der Akzeptanz von Schiedsurteilen im nationalen Recht. Einen zu Unrecht weniger beachteten Aspekt greift ein informativer Überblick über die Stellung des Schiedsrichters auf. Am Beispiel des viel kritisierten Vattenfall-Prozesses beleuchten wir den oft vorgebrachten Vorwurf der mangelnden Transparenz von Schiedsverfahren. Schlussendlich darf natürlich auch ein Beitrag zur Schiedsgerichtsbarkeit im Rahmen von TTIP nicht fehlen; eine Diskussion, die die Gemüter erregt wie keine andere.

So haben wir auch beschlossen, unsere am 13. Mai 2015 stattfindende Podiumsdiskussion zu ebendiesem Thema auszurichten. Weitere Infos hierzu folgen.

Unsere aktuelle Ausgabe sei also denen besonders ans Herz gelegt, die juristisch fundiert in die Debatte um die Schiedsgerichtsbarkeit einsteigen wollen!

Natürlich präsentieren wir auch Beiträge abseits der Schiedsgerichtsbarkeit. So greifen wir mit einem Beitrag zum OMT-Beschluss der EZB sowie einem Beitrag zu den datenschutzrechtlichen Aspekten der Smart-Home-Technologie zwei weitere hochaktuelle Themen auf. Weiterhin bieten wir aus dem breiten Spektrum der Rechtswissenschaft diesmal auch einen rechtsgeschichtlichen Abriss über die Geschichte der Abtreibung sowie einen rechtsvergleichenden Aufsatz über die Theorie vom efficient breach of contract an.

Zu kaufen gibt es rescriptum vom 27.04. – 30.04. vor dem Café Primo oder im Erdgeschoss des Juridicums – oder bestellt sie ab dem 27.04 einfach online.

Wir wünschen eine gute Lektüre!

Eure rescriptum-Redaktion

Text: Janine Gebhart